Neueste Kommentare

  • Altenpflegestammtisch Kassel und Region   vor 8 Wochen 1 Tag
  • Setzen wir ALLE einen PUNKT... !!!   vor 12 Wochen 6 Tage

    Leider ist die Bereitschaft sich zu wehren unter den Kollegen äusserst gering, ich arbeite auf einer kardiologischen Station mit 40 Betten wovon zehn Úberwachungsbetten sind wir sind derartig unterbesetzt das man oft schon von gefaehrlicher Pflege reden kann, hinzu kommt das die unterschiedlichen Berufgrupen anstatt zusammen zu arbeiten um die Situation zu verbessern gegeneinander arbeite, also ideale Vorraussetzungen füer die "oberem Etagen" noch mehr Druck auszuüben.Alle klagen und sind am Limit jedoch wenn die Pflegedienstleitung oder der Chefarzt auftauchen halten alle den Mund! Da ich bisher in der Probezeit war hab ich mich zurück gehalten möchte das aber jetzt gerne ändern und hoffe das ich inn der Gewerkschaft Rückhalt finde, fals ich sie finde den bisher habe ich noch niemanden von der Gewerkschaft gesehen.

  • Setzen wir ALLE einen PUNKT... !!!   vor 22 Wochen 4 Tage

    Hallo, wie Du Recht hast mit dem was Du aufgeschrieben hast. Es bringt nur was wenn wir Pflegende lernen Nein zu sagen und die Verantwortung den Chefs zurückgeben.Aber dies müssen noch die Pflegende lernen. Ich bin gespannt was die Pflegende tun werden, ob sie aktiv werden um den Tarifforderungen von Verdi NachDruck zu verschaffen. Also informiert eure Kolleginnen und startet durch. Und sagt Nein zu eurem Chef und Ja zu Verdi.

  • ver.di-Tarifkommissionen fordern Entlastung   vor 25 Wochen 4 Tage

    Man braucht ja nur mal einen Blick an bzw. vor die Wallstreet werfen und weiß, was los ist. Die Menschen lassen sich immer weniger gefallen und gehen auf die Straße. Wann versteht man hier, dass es mit Lohndumping, ABM und andere so nicht weitergeht.

    Gruß, Torsten

  • Endlich für uns einsetzen   vor 27 Wochen 3 Tage

    "Es wird Zeit, dass sich VERDI WIRKLICH für uns einsetzt."

    Was kann verdi? Über verdi können wir Forderungen an die Arbeitgeber stellen. Dann müssen wir dafür sorgen, dass die Arbeitgeber den Tarifvertrag unterschreiben. Das geht bei der Qualität unserer Forderungen praktisch nur mit Streik. Im Streik müssen sich alle Beschäftigten entscheiden. Mache ich mit, dann brauch ich zum Durchhalten die verdi-Mitgliedschaft, mit der wir uns gegenseitig das Streikgeld finanzieren. Mache ich nicht mit falle ich meinen Kolleginnen und Kollegen in den Rücken und helfe damit aktiv zu verhindern, dass die Arbeitgeber bereit sind einen erträglichen Tarifvertrag zu unterschreiben. Neutral bleiben geht nicht. Und viel zu viele geben sich der Illusion hin sich neutral verhalten zu können mit der Folge, dass unsere Arbeit unterbewertet ist. Das ist eben in anderen Branchen anders. Da verdienen Facharbeiter mehr, weil nicht so viele ihren Kollegen im Arbeitskampf in den Rücken fallen.

    Man sieht verdis Rolle ist wichtig aber nicht entscheidend. Unsere Rolle ist entscheidend. Und zum Erfolg brauchen wir wiederum Verdi, weil wir nur so gemeinsam vorgehen können. Unser größtes Manko ist, dass wir denken, wir könnten zuschauen was so mit  uns passiert und trotzdem werden unsere Wünsche erfüllt.

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  • Forderungen der Auszubildenden überzogen?   vor 29 Wochen 3 Stunden

    Hallo Kollegin,

    ich gehe jetzt mal aus sicht einer JAV / BR / ex. Azubis auf alle deine Fragen ein, vielleicht erkennst du dann warum wir solche Forderung aufstellen :

     

    Keine Dienste an Feiertagen : Feiertage sind Tage wie alle anderen, aber in somatischen Kliniken werden in dieser Zeit alle Regel Ops, Untersuchungen, etc. gegen 0 gefahren. Patienten werden entlassen, Stationsbesetzungen Reduziert, wenn mögl. Ausbildungsinhalt = 0... Ich lerne nichts an Feiertagen, also brauche ich diese Tage nicht für meine Ausbildung. Ich kann NACH meiner Ausbildung immernoch gerne JEDEN Feiertag arbeiten.

    Maximale Arbeitstage : JA haste recht, gibts, wir wollen weniger am stück arbeiten. 5 Tage, reicht !

    PA Zeiten etc. : Gibts z.b. in Hessen, wird nicht wikrlich kontrolliert .... in anderen BLändern gibts eine solche 10% Regel leider nicht. Was im KrPflG geschrieben steht ist weit weg vom Hess. Erlass.

    Übernahme : Freie Stellen kommen von alleine, weil keiner mehr den Beruf ausüben möchte. AG kann freie Stellen schaffen, mit einer "gesunden" Personalplanung.... leider sind viele AG / BRs damit überfordert.... oder so .. ?!

     

    Ich kann dich verstehen, ich bin examiniert, und ich wünsche das Azubis eine PERFEKTE Ausbildung erhalten, ich wünsche das Azubis zeit zur Regeneration haben, mit anderen Worten, was Azubis wollen ist Luxus im gegensatz zu der Knetschaft die auf sie wartet nach dem Examen. Ich finde sie haben Recht und ich finde auch als examinierter sollten Pflegekräfte nur wenige Tage am Stück arbeiten und mehr Wochenenden Frei haben, früher in Rente gehen dürfen etc.  ist das Luxus ? nein, es ist überfällig, die Zeichen der Zeit stehen dafür : Burnout etc.

    Deshalb Akzeptiere bitte diese Forderungen und denke nicht in der Box :)

  • ver.di-Tarifkommissionen fordern Entlastung   vor 32 Wochen 4 Tage

    Liebe Kollegen/innen,

    eins steht für mich fest. Die Arbeitgeber werden sich nur bewegen wenn Überstunden ect. Geld kostet. Nur dann wird er endlich Pläne entwickeln wie Krankheitsfälle ausgeglichen werden können. Machen wir uns aber nichts vor.Es wird einen sehr großen Atem brauchen damit wir wesentliche Dinge erreichen.Selbst bei Streikaktionen wie es die Erzieherinnen in letzten Auseinandersetzung getan haben zeigen wie schwierig es sein wird unsere Forderungen durchzusetzen.Wir sollten aber nicht schon vorher mit den Forderungen zurückhaltend sein denn dies bringt gar nichts. Wir sollten auf den Tisch hauen und deutliche Forderungen stellen die wirklich die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern, sonst können wir es gleich lassen. Wir sind es unserern Patienten und uns selbst schuldig.

  • Forderungen der Auszubildenden überzogen?   vor 33 Wochen 1 Tag

    Liebe Kollegin W., vielen Dank für Deine Nachricht und Deine Anmerkungen zu den Vorstellung der Auszubildenden in den Krankenhäusern zu guter Ausbildung.

    Es freut uns sehr zu hören, dass die Auszubildenden an Deiner Klinik gute Ausbildungsbedingungen vorfinden und so optimal auf ihren späteren Beruf vorbereitet werden. Leider – so die Erfahrungen vieler anderer Auszubildender in der Pflege – ist das nicht immer der Fall. Und das, obwohl der Fachkräftemangel in einigen Regionen der Republik schon deutlich spürbar ist und auch künftig eher zunehmen wird.

    Es sei denn, wir steuern dagegen und gestalten die Ausbildungsbedingungen attraktiver. Denn nur so – davon sind wir überzeugt – können künftig mehr SchülerInnen dafür gewonnen werden, einen Pflegeberuf zu erlernen.

    Zu Deiner Frage, wie wir zu diesen Forderungen kommen: Viele Auszubildende berichten, dass sie entweder keine strukturierte Praxisanleitung erhalten (nur im Stationsalltag mitzulaufen ist keine Praxisanleitung), da die PraxisanleiterInnen aufgrund des Personalabbaus und Fachkräftemangels so in den stationären Ablauf eingebunden sind, dass dafür keine Zeit bleibt. Oder aber die Praxisanleitung wird unzureichend durchgeführt. Bspw. findet keine angemessene Vor- oder Nachbesprechung statt. Dies ist den Auszubildenden aber wichtig, um lernen zu können. Schließlich wollen sie gut ausgebildet in diesen verantwortungsvollen Beruf starten. Zudem ist die Zahl der Anleitungsstunden nicht grundsätzlich und nicht überall festgelegt. Und selbst wenn sie festgelegt ist, wird sie oftmals nicht eingehalten. Die Auszubildenden entwickelten vor diesem Hintergrund die Forderungen, die Anzahl der PraxisanleiterInnen anzupassen und ihnen durch eine Festlegung der Praxisanleitungsstunden die Möglichkeit zu geben, vom Stationsalltag befreit sich in gewissen Umfang der Anleitung zu widmen.

    Ziel des Gesundheitsschutztarifvertrags ist es, die Arbeits- und Ausbildungsbedingung derart zum positiven zu verändern, dass mehr Beschäftigte länger und länger gesund ihren Beruf ausüben und dass die Pflege-Ausbildung auch künftig attraktiv für SchülerInnen ist.

    Viele Grüße, Cordula Kiank

  • ver.di-Tarifkommissionen fordern Entlastung   vor 33 Wochen 1 Tag

    Hallo Jimbo, eine vernünftige Personalbemessung kostet den Arbeitgebern viel Geld. Regelt das ein Gesetz muss es vollzogen werden , gilt für alle und das Geld dafür muss von der Politik bereitgestellt werden.


    Regeln wir das durch Tarifvertrag, bedeutet dass, das wir den hohen Widerstand der Arbeitgeber dagegen durch einen langen Arbeitskampf brechen müssten. Für die Durchsetzung anderer wichtiger Ziele, wie den GesundheitsschutzTV, höhere Löhne, geringere Arbeitszeit etc. bliebe dann nicht mehr viel übrig. Je nach Durchsetzungsfähigkeit der verdi-Mitglieder in den einzelnen Tarifbereichen würde es mehr oder weniger gute Regelungen zur Personalbemessung geben. Und für unzureichende Regelungen, die Patienten und Beschäftigte gefährden, würde dann auch noch verdi haftbar gemacht. Die Refinanzierung ist zudem nicht dadurch zu sichern, dass in der Branche unterschiedliche Regelungen bestehen.


    Und schließlich: Die Personalbemessung hat etwas mit Versorgungsqualität zu tun. Sowohl im Altenheim, als auch im Krankenhaus ist das eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Warum sollen wir das über Tarifrunden "finanzieren"? Nur weil wir im Gesundheitswesen arbeiten ist es doch nicht unsere Aufgabe gesellschaftliche Defizite selbst zu finanzieren.  Gerade da dürfen wir den Gesetzgeber nicht aus seiner Verantwortung entlassen.


    Etwas anderes sind die von verdi ins Visier genommenen Mindestbesetzungen, mit denen wir Grenzlinien für die Arbeitgeber ziehen wollen und deren Überschreitung Ihnen ordentlich was kosten muss.


     

  • Jetzt schlägt's 13 - Aktive Mittagspause im Klinikum Neunkirchen/Saar am 13. um 13 Uhr   vor 34 Wochen 1 Tag

    Schaut Euch den Bericht auf den Internetseiten des Fachbereichs 03 im Saarland an: http://saar.verdi.de/-/9V2

  • ver.di-Tarifkommissionen fordern Entlastung   vor 34 Wochen 2 Tage

    hallo,
    mich würde interessieren, weshalb die forderung zur personalbemessung an die politik gerichtet und kein tarifvertrag zur personalbemessung angestrebt wird.

    solidarische grüße,
    ein ver.di-mitglied aus der altenpflege

  • ver.di-Tarifkommissionen fordern Entlastung   vor 34 Wochen 5 Tage

    Hallo zusammen,

    das Maß ist längst voll, auch ohne Oktoberfest. Rechte, Arbeitsbedingungen etc. werden mit Füssen getreten. Dienstplanverletzungen, Überstunden und Überlastungsanzeigen sind an der Tagesordnung. Da wollen wir noch verhandeln? Worüber ? Über das, was uns eh zusteht? Über Ist-Zustände muss viel mehr in der Öffentlichkeit berichtet werden. Wo sind Sie - die Kämpfer der Straße und Wortgewaltigen in den Medien aus Gewerkschaft und Politik. Jeder Bahnhof unter der Erde erzielt mehr Aufmerksamkeit als unsere Probleme in den kommunale Krankenhäusern. Schlafen alle Oppositionellen Parteien einen gemeinsam Schlaf? Ich hoffe es geht mal zur Sache
    liebe Genossen!

  • Jetzt schlägt's 13 - Aktive Mittagspause im Klinikum Neunkirchen/Saar am 13. um 13 Uhr   vor 35 Wochen 3 Tage

    Jetzt schlägt's 13 !

     

    Die Kolleginnen Angelika, Rita und Ruth aus dem Steri, die Krankenpflegeschülerin Vanessa und die Betriebsrätin Annette Müller-Therre aus dem Schreibdienst stellen es da: Genügend Kapital ist da - verteilt's gerecht - ist wunderbar!

    Stark vertreten: unsere Zukunft im Krankenhaus, unser Mittelkurs

    Eine Stimme für die Stationsleitungen: Betriebsrat Walter Kopplin

    In unserer Mitte Vertrauensmann OA Dr. Wolfgang Maurer

    Mit unserem Fachbereichsleiter Kollege Thomas Müller vorm Feuerwehrauto

    Federführend für die Ideen und die Gestaltung unserer Aktiven Mittagspause war unsere Kollegin Christine Brill, Krankenschwester in der Liegendaufnahme. Die Kollegin konnte an der Mittagspause nicht teilnehmen: wegen Personalmangel!

  • Humane Arbeitsbedingungen / Optimalbesetzung anstelle Mindestbesetzung   vor 36 Wochen 4 Tage

    hallo viktoria,

    zu deinem 3. Punkt schicke ich dir mal einen link zum Meldeverfahren wie es bei uns gemacht wird und ganz gut läuft:
    http://www.mh-hannover.de/berlastungsmeldungpr.html

  • Zustände kaum noch zu verantworten   vor 36 Wochen 6 Tage

    Wer die Berichterstattung in den Medien verfolgt in Bezug einer Veränderung der Pflegeversicherung wird sofort feststellenkönnen, dass Pflege in erster Linie Kostenverursacher genannt werden. Um wirkliche Qualitätssteigerung in der Pflege besonders im Altenheimen ist keine Rede mehr . Und in der Politik wird pro Pflege gesprochen aber seit Jahren negativ gehandelt. Vor Wahlen ist jeder Politiker für mehr Pflegequalität aber sie sind nicht aktiv für eine neue zukunftsorientierte Pflege in Kliniken und Altersheime. Von der Bezahlung der Pflegenden ist nirgendwo was zu hören. Geben Sie den Pflegenden ordentliche Arbeitsbedingungen, vernüftige und durchschnittliche Gehälter wie in der Industrie und gute Fortbildungsmöglichkeiten dann müssen wir uns keine Sorgen um die zukünftige Pflege machen. Dann werden sich auch genügend Menschen finden die in diesem wundervollen Beruf arbeiten wollen.Deswegen kann man die Aussagen vom Interview nur unterstreichen !

  • Freizeitausgleich wann ich es will   vor 41 Wochen 2 Tage

    Liebe Kolleginnen,

    Verdi hat hierzu gute Aktionen gestartet die ich sehr empfehlen kann zum Beispiel "Mein Frei gehört mir" In diesen Broschüren und Informationen findet ihr alles was ihr für eure Argumentation auf Station braucht um eure Interessen durchzusetzen. Wir sollten uns bewusst machen dass wir Pflegende am längeren Hebel sitzen. Du mußt gar nichts. Der Dienstplan ist verbindlich. Bei meiner Klinik ist das größte Problem akute (chron) Lücken im Personalbereich durch einspringen (aus dem frei holen, Extra Nächte einspringen, zusätzliche WE leisten, Therpiegruppen abzusagen) gelöst. Was letzendlich keine Dauerhafte Lösung ist. Die Mitarbeiter werden nur demotivierter und werden krank und kündigen innerlich oder tatsächlich und gehen in andere Bereiche hinein.Und dann endsteht wieder ein neuer Mangel der wieder durchs einspringen gelöst wird. Die Strukturen ändern sich erst wenn wir das Wort NEIN sagen lernen.Nur dann ändert sich das System.Bleiben wir dran informieren uns ,solidarisieren uns, schreiben hier Blogs usw. und dann können wir gemeinsam leichter sagen Nein ich springe nicht ein.

  • Endlich für uns einsetzen   vor 41 Wochen 2 Tage

    Hallo liebe Kollegin, danke für deine Worte. Ja wir sind Facharbeiteri/in auf dem Gebiet der Pflege, der Therapie, der Hygiene, der Anleitung von jungen Ärzten usw..und so wollen wir auch bezahlt werden. Eib Blick in die Tarifverträge von IG Chemie oder IG Metall könnte einen Hinweis geben was sich die Pflegefacharbeiter sich wünschen und brauchen. Aber wir sind nur so stark wie wir uns auch aktiv an dem Prozeß beteiligen. Die Arbeitgeberseite ist sehr mächtig. Dies konnten die Erzieherinnen in der letzten Tarifauseinandersetzung deutlich spüren. Trotz massiver Streikaktionen haben sie wesentliche Punkte immer noch nicht erreicht. Schade. Deswegen ist es wichtig, dass Verdi seinen Anteil dazu beiträgt, aber auch das Pflegepersonal muß seinen Anteil miteinbringen, sonst gibt es einen Rohrkrepierer. Wie hieß es früher mal, ein ÖTV Motto: Klotzen statt kleckern. Und diese Seite "der Druck muss raus" kann dabei sehr behilflich sein in Kontakt zu kommen und Verdi zu signalisieren, was die Pflege braucht. Also werde aktiv und schreibe einen Kommentar und einen Blogeintrag. Oder. Oder.. Mach diese Seite bekannt unter deinen Kollegen.

  • Auszubildende von heute sind die Fachkräfte von morgen!   vor 41 Wochen 4 Tage

    Liebe Kolleginnen,

    ich war von 1982-85 in Ausbildung.Und all dies benannten Ausbildungssituationen (Ausbeutungssituationen) kenne ich aus meiner Ausbildung. Wie kann dies sein ? Hat sich in der Ausbildungqualität nichts getan ? Wo sind die Arbeitgeber die ständig die Ausbildung verbesssern ? Wo sind die Berufsverbände und Gewerkschaft und ihre Erfolge ? Gibts überhaupt Erfolge ? Wenn Ja sind sie vielleicht nicht gleich erkennbar. Aber es braucht andere Bedingungen um eine wirklich gute Qualität in die Ausbildung zu bringen. Wir brauchen Rahmenbedingungen dass Schüler zusätzlich sind und nicht als Arbeitskraft mißbraucht werden.Mir scheint es so zu sein dass sich niemand wirklich für die Zukunft für Morgen interessiert bis er selbst Hilfe braucht oder zum Pflegefall wird.Die Hoffnung bleibt dass sich doch irgendwann etwas ändert. Bleiben wir dran !!

  • europ. Menschengerichtsurteil   vor 42 Wochen 1 Tag

    Es ist ja wohl traurig genug, daß dieses Urteil von einem Europäischen Gerichtshof gefällt werden mußte. Nicht mal im eigenen Land bekommt man Unterstützung von der deutschen Rechtssprechung. Könnte man da nicht etwa unseren Gesetzgebern eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber der Pflegebedürftigen vermuten --- weil u.a. eine konkrete Stellungsnahme u.U. Parteispenden kosten könnte ? Von den 'Alten & Pflegebedürftigen' kommt nichts mehr in die Kasse --- die bedeuten nur noch Ausgaben !
    Ich hege die Hoffnung, daß nach Bestätigung dieses Urteils, daß auch Pflegebedürftige bzw. deren Angehörige dieses Urteil zum Anlass nehmen ihre Patientenrechte einzuklagen. Vielleicht weckt dieses unsere Politiker aus ihrem 'Dornröschenschlaf' und bringen mehr als ein paar kostenintensive --- aber ergebnislose --- Tagungen zustande.

  • Pflege am Krückstock   vor 42 Wochen 4 Tage

    NEIN sagen lernen.
    Irgendwie haben die Kraneknschwestern und Pfleger ein Wort nicht gelernt NEIN zu sagen. Dies ist ein absoluites MUß wenn sich die Situation vor Ort verändern soll. Nur dann kommt der Arbeitgeber etwas unter Druck. Wenn wir den Druck immer wieder raus nehmen indem wir Ja SAGER werden dann kannn sich das System nicht verändern. Also auch wenns schwer ist-ich weis es selbst aus jahrzehnterlanger Erfahrung. NEIN sagen lernen. NEIN ..NEIN..Heute springe ich nicht ein. Aus fertig ohne Begründung. Gibts du eine Begründung ab dann hängst du schon am Angelhagen. Einfach NEiIN sagen

  • Kölner Demo fordert mehr Personal in Gesundheitseinrichtungen   vor 44 Wochen 1 Tag

    Hallo!

    Es war eindrucksvoll, zu sehen und zu hören, von wo überall die KollegInnen herkamen, um klar zu machen, dass für die Pflege und andere aus dem Gesundheitswesen die Bescheidenheit vorbei ist! Ein großes Kompliment an die Veranstalter, dass die Kundgebung nicht von langatmigen politischen Reden geprägt war, sondern dass KollegInnen in kurzen Beiträgen über die Veränderungen im Gesundheitswesen und die kaum noch auszuhaltende Arbeitsbelastung berichteten. Super, dass selbst ein Geschäftsführer, der in der kommunalen Altenpflege tätig ist, mit uns die gleichen Interessen vertrat. Ärgerlich, dass außer „der Linken“ keine Partei ein Grußwort schickte, das war schon ein starkes Stück von Ignoranz. Diese Demo hat Mut gemacht für Verbesserungen ab Herbst unter dem Motto „der Druck muss raus“ zu kämpfen.

  • Diakonie   vor 44 Wochen 3 Tage

    Die 1 Prozent-Klage ist, so denke ich, weit verbreitet, nicht neu und wirklich echt beliebt. Wie man gegen die Unlust am Zahlen ankommen kann, weiß ich nicht genau, aber vielleicht nützt es etwas, die geldwerten Vorteile die die ver.di-Mitgliedschaft ja auch bringt, als erstes in Summe nach Vorne zu stellen und die Beitragssumme etwas dahinter. Evtl. ist es auch angebracht, die Entgelterhöhungen der letzten Tarifrunden im jeweiligen Bereich als Summe zu benennen und es einfach dem Kollegen zu überlassen, was nun wirklich teurer wäre: Organisation oder Nichtorganisation.

    Zu den Vertrauensleutewahlen: tja, Gewerkschaftsarbeit ist Freizeit. Es könnte nützlich sein, an solchen Tagen, so frustran es auch sein mag, die Kollegen wirklich in ihren Bereichen zu besuchen. Okay, man ist nicht die Nanny des Betriebs, aber es scheint mir doch der Weg zu sein, der am meisten trägt.

  • Pflege und Patientenanzahl gleichstellen mit Erzieher und Kinder   vor 47 Wochen 1 Tag

    Ich stimme Dir vollkommen zu. Auch wenn die Zahlen aus dem Kita-Bereich mit ein wenig zu hoch zu den tatsächlichen erscheinen. Aber das ist ja Ländersache. Man spricht in diesem Fall von einer Fachkraft-Kind-Relation. Ich glaube, dass entsprechende gesetzliche Regelungen von Nöten wären. Dies würde aber eine politische Einflussnahme von ver.di voraussetzen, denn daran ist letztlich auch die Krankenhausfinanzierung gekoppelt.

  • Privatisierungsfolgen   vor 47 Wochen 1 Tag

    Das sehe ich auch so. Mir ist es mittlerweile einerlei, welch ausgreifende Implikationen Forderungen an den Arbeitgeber haben können, denn ich kann nicht alles bedenken, alles bestimmen und alles analysieren; ich habe meine Forderungen und welche Töpfe, Gesetze, Pöstchen da alles mit bedacht werden müssen ist mir mittlerweile shitegal, denn nicht ich habe das gesundheitspolitische Konstrukt gebaut, sondern diejenigen, denen ich egal bin, die aber in der Vergangenheit darauf bestanden haben, dass ich die Verfahrenswege kennen muss, um mich zu äußern: Kurz. Erst machen die Mambas das Konstrukt so kompliziert, dass niemand mehr durchschaut und dann reden sie von vox populi vox rindvieh, weil wir es nicht mehr verstehen. Nein, nein... Jeder Lobby-Heinz stößt sich am Gesundheitswesen gesund, jeder Politiker schließt daraus, dass mehr Kürzungen der richtige Weg wäre, um den Folgen eben jener Lobbykratie zu entrinnen, aber von allen gemeinsam wird es als selbstverständlich angesehen, dass unsereiner hinten über fällt.

  • Personalabbau begünstigt Krankenhausinfektionen   vor 47 Wochen 5 Tage

    Die Durchführung von Infektionsschutzmaßnahmen ist direkt abhängig von der Personalstärke einer Station. Wenn nur eine Pflegekraft z.B. im Nachtdienst für eine Station mit mehreren Isolierzimmern zuständig ist, wird es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, sich konsequent zu verhalten. Die Verantwortung dafür wird auf das Pflegepersonal abgewälzt, das wie auch in anderen Zusammenhängen seinem eigenen Qualitätsanspruch hinterherläuft.
    Das Outsourcing im Bereich der Reinigungskräfte tut dann zusammen mit der geringeren Verweildauer und dem gestiegenen 'Patientendurchlauf' ein Übriges. Wir brauchen m.E. nach heutzutage angesichts steigender Infektionszahlen ein aktives Hygiene-Management, wie es in einigen Nachbarländern schon existiert. Und statt Billiglohn-Reinigungskräften brauchen wir speziell ausgebildete Fachkräfte (mit anständigen Arbeitsverträgen!). Ja... das kostet Geld, weshalb wohl die Krankenkassen nur wenig Druck ausüben. In vielen Krankenhäusern gibt es gar kein Hygiene-Personal. Scheinbar ist es aber immer noch billiger, mit den KH-Infektionen und deren Folgen zu leben. Und wir sprechen da von Zahlen, die die ganzen Diskussionen über EHEC absurd erscheinen lassen!